Ein Eulchen für Eliot

Mein kleiner alter Opel Corsa – genannt Eliot (durch meinen Daddy abgeleitet vom Kennzeichen: XX-LJ) – sollte ein Tatoo bekommen – so mein Beschluss.
Nur irgendetwas individuelles sollte es sein. Am besten selbst gezeichnet. Ich mag Eulen – also eine solche. Es muss ein einfaches Motiv sein, damit ich es per Schablone und Sprühlack auftragen kann. … *tüftel ausschneid und radier*

Was ich alles brauchte
Butterbrotpapier
große Klebefolie
Sprühlack
außerdem: Geduld, Bleistift, Edding, langes Lineal, Zeitungspapier, Tesa

Der Entwurf

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Entwurf für mein Eulchen, schon gerastert

Die einzelnen Teile der Eule (Kopf, Flügel, Schweif, Unterleib) habe ich unabhängig voneinander entworfen, da ich so einfacher verschiedene Varianten und Formen ausprobieren konnte. Nachdem die Einzelteile feststanden, habe ich sie durch Abpausen mit Butterbrotpapier zusammengefügt. Die Rasterung (1x1cm) benötigt man, um das ganze „formgetreu“ per Hand in ein größeres Format zu bringen, und zwar direkt auf die Klebefolie.

 

 

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Schablone soweit

Der Übertrag
Dazu einfach den Entwurf gleichmäßig rastern und die Rasterung im Maßstab vergrößert auf die Folie auftragen. Ein Kästchen von 1x1cm wurde in meinem Fall zu einem Kästchen von 6,5×6,5cm. (Eine quadratische Rasterung empfinde ich übrigends als einfacher zu händeln als eine sonstwie rechteckige, was prinzipiell auch gehen würde.)
Hat man das erst geschafft, sind Entfernungen und Linienverläufe innerhalb der sich entsprechenden Kästchen leicht abschätzbar und damit schnell übertragen.

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Nach längerer Bastelei

Das Lackieren
Die Schablone ausschneiden und auf die gewünschte Stelle kleben – leichter gesagt als getan. Ich hatte eine relativ dünne Folie, die sich leicht verzog und viele Falten warf. Um das Auszugleichen braucht man die Geduld, und nicht all zu wenig davon… Nach einigem hin- und herziehen, abziehn und neu aufkleben und vielem Falten-Raussteichen so gut es ging war ich soweit zufrieden. Ich habe die Umgebung der Schablone mit Zeitung abgeklebt und schließlich zum Lack gegriffen. Dann hieß es warten, trocknen lassen und hoffen, dass mir mein Werk gefallen würde… (und nochmal grob Klarlack drüber)

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Nach dem ersten Regen

Das Ergebnis
*freu* Es gefällt mir!!!


Ganz zum Schluss noch ein paar kurze Worte zu Eliot selbst (oder: völlig unnützes Wissen):
Sein voller Name lautet „Eliot das Schmunzelauto“ (wer einschlägige Filme kennt, wird die Namensherkunft verstehen) und er ist mittlwerweile 16 Jahre alt. Laut Aussage eines Arbeitskollegen meines Vaters ist er ein Raumwunder, was schon häufig erfolgreich erprobt wurde. Die Motorhaube rostet einem zwar langsam aber sicher unter den Fingern weg, aber mein kleiner Eliot hat mich noch nie im Stich gelassen, ein sehr verlässliches Auto, das schon viele Gegenden gesehen hat.

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