Vieeel besser: Alter Schultisch aufgemöbelt

Oder: Pimp my Tisch – endlich Platz für die Nähmaschine

Nach mehrfachem Hin- und Herräumen von Laptop, Arbeitszeug und Nähmaschine musste ich mir was einfallen lassen, um diese nervige Räumerei abzustellen. Neue Möbel? Keine Zeit, kein Geld. Möbel umstellen? Nichts passendes in der Wohnung.

IMG_4780_schnittAber… war da nicht noch so ein alter, hässlicher Tisch im Keller? Ein ehemaliger Schultisch, den uns der Stiefdad meines Liebsten mal mitgebracht hatte. Genau. Besonders dieses schleimige grün… Machen wir doch daraus was!

Lacke hatte ich früher schonmal gekauft, noch ein paar Lackroller und Lackierkram, Folie um den Boden zu verschonen.

IMG_4803_schnittIch hab den ganzen Tisch zuerst schwarz lackiert, was noch relativ lahm aussah, also bekam die Tischplatte noch einen farbigen Anstrich: pastell-lila. (Böse Zungen mögen behaupten, es wäre rosa, aber als eine Mischung aus weiß und lila ist und bleibt es pastelllila ^.^) Beim Mischen sah das ganze übrigends wie ein Campino-Bonbon aus. Mjam. Die eigentlich noch geplanten Ornamente sind mangels Schablonen doch weg geblieben. Aber nachdem der Tisch wahrscheinlich eh immer belegt sein wird, ist das nicht tragisch.

Nach dieser Erfahrung kann ich auch ein paar Lackiertipps an euch weitergeben:

  • Acryllack ist zwar leichter wieder zu entfernen weil wasserlöslich aber der „klassische“ Kunstharzlack deckt wesentlich besser. (Der schwarze Acryl-Lack brauchte vier Anstriche, der normale nur ein bis zwei.)
  • Weil dieser Lack nur mit Universalverdünner wieder zu entfernen ist (relativ aufwändig) habe ich die Farbwanne für den zweiten Anstrich mit Frischhaltefolie ausgelegt und mit Tesa befestigt. Ist zwar ein bisschen umständlich, aber man kann die Folie einfach wegwerfen.
  • Für Lack nach Möglichkeit immer Schaumstoffroller benutzen, damit wird alles streifenfrei (und deckt auch besser). Hatte schonmal ein Schränkchen mit Pinsel lackiert – sieht relativ furchtbar aus.
  • Nach getaner Arbeit halten sich die Roller für ein bis zwei Tage luftdicht in einen Gefrierbeutel gewickelt, z.B. für einen zweiten Anstrich. (Sind als Wegwerf-Teile konzipiert und so holt man zumindest raus, was geht.)

Und so sieht mein neues Nähtischchen also jetzt aus:
_DSC0972_schnitt

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