Carrageen – schon mal gehört?

Worüber ich auch schon einmal schreiben wollte: Carrageen ist böse. Vielleicht nicht unmittelbar, und auch nicht von allen Quellen so belegt; aber wenn man Gelegenheit hat, möglicherweise Negatives zu vermeiden: Warum nicht?! Interessant ist folgendes in jedem Fall:

Hej ihr Lieben,

viele Jahre lang hatte ich Probleme mit meinem Magen. Nach dem Verzehr von Sahneprodukten ging es mit heftigen Bauchkrämpfen los und endete damit, dass ich mich nur noch mit Wärmflasche ins Bett legen konnte.

Zuerst machte ich mir irgendwie nie Gedanken darüber, da ich dachte ich sei einfach etwas sensibler was den Magen angeht.

Diverse Besuche bei verschiedenen Ärzten haben dann irgendwann aber leider auch nicht weitergeholfen..

Nach und nach habe ich mich, meinen Körper und meine Ernährung immer weiter beobachtet um herauszustellen, woran es liegt.

Als erstes tippte ich auf eine Laktoseintolleranz – doch Milch, Käse und Joghurt konnte ich so viel ich wollte und ohne Probleme zu mir nehmen.

Nun hat sich herausgestellt, was der Grund für diese heftigen Reaktionen nach dem Sahneverzehr ist:

Der Zusatzstoff Carrageen.

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Carrageen ist beispielsweise der Sahne als Stabilisator zugefügt. Auch aufgeführt als E407

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Leider ist der Zusatzstoff nicht nur in…

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Mein eigener, kleiner Valentinstag

…war nicht gestern.

Er ist im April. An dem Tag, an dem wir uns zum ersten Mal gesehen haben. Kein Mainstream, kein Kommerz – und vor allem keine ausgebuchten Restaurants! XD Nur er und ich … Ein bisschen kitschig, aber das macht nichts ;-)

Mit dem Tipp komm ich ein bisschen spät, ich weiß. Das liegt aber auch daran, dass wir gestern einfach wirklich nicht dran gedacht haben. Und zur Not kann man ja auch zweimal im Jahr Valentinstag feiern. (Oder jeden Tag ein bisschen, und manchmal noch ein bisschen mehr.)

♥(^ω^)

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The reason of writing in english sometimes feels better

Don’t ask me, why I am writing in english. I don’t know it, sometimes it comes over me. Originally I wanted to avoid english titles etc. on my blog, because I think german is also a very beautiful language, which is able to express emotions more detailled than the average-spoken school-english. (Want proof for the potential of german language? Listen to early and midtime albums of Samsas Traum. I’ve always been impressed by Alex Kaschtes ability of forming such wonderful structures out of words.) But I guess it’s the zeitgeist, that got me too. (I looked it up! This word was adopted by the english language!) I have fun, writing and thinking in english sometimes. Even though I’ve got to admit: My english got very rusty – I realize it as I type these lines. But still it has got some magic in it, working with a different language. And the same things can sound very different! Can feel different, if you look at them in english. (This phenomenon I often observe when reading a manga in german, which I already read in english. Especially when it comes to the more hentai passages ;-) ) Is it because of english itself, or rather because it’s not my motherstounge so it would turn out simialarly in another language with the same niveau? Maybe a bit of both.

Dieser Text entstand an der mit *** gekennzeichneten Stelle im vorigen Post.

Smalltalkverbesserung: Komische Fragen – Und warum das Wetter gut ist, auch wenn es schüttet

Heute hab ich mal wieder ein derart sinnfreies, erzwungenes Busgespräch belauschen dürfen, dass ich nicht verwundert gewesen wäre, wenn mich irgendjemand ob meines breiten Schmunzelns blöd angeschaut hätte.

Leider, leider kann ich das Gespräch hier nicht komplett zum Besten geben – zum einen ist mein Gedächtnis nicht so gut, zum anderen hält es das, was ich da anhören durfte, auch nicht für in jeglicher Art und Weise merkenswert. Gut, bis zu dem Zeitpunkt, als ich mir dachte, dass ich es als schönes Negativbeispiel hier einbringen könnte. Was ich ab dann hörte ging etwa so:

nach verhaltener Begrüßung, formellem Austausch von „wie gehts“s und Aussage ihrerseits, dass sie zum Sport fährt (als ob man das an Sporttasche und auffällig grob gerollter Sportmatte nicht erkennen könnte)
sie: und jez, Feierabend, oder.
er: ja.
sie: [todernst] is ja suuuper.
er: [nur etwas sarkastisch] totaal.
sie: [dezent angepisst] ja etwa nicht? ich mein, is doch schön.
mittellange Pause
er: und, was machst du für Sport
sie: [kramt mittlerweile ihr Handy raus, um sich nicht mehr mit ihm beschäftigen zu müssen] heute Volleyball (wozu auch immer sie dabei die Matte braucht) [und fügt an] total hardcore…

Ja. Tooo-tal. o__O
Leider, leider durfte ich den Rest dieses harmonischen Gespräches nicht mehr mit anhören, da die beiden von weiteren Studentenmassen nach hinten getrieben wurden.


Aber mal ehrlich: Wozu unterhalte ich mich mit jemanden, wenn ich ihn offensichtlich so wenig leiden kann, wie die beiden sich? o.O Es bleibt mir ein ewiges Rätsel. Und dann dieses so DERMAßEN tumbe Gelaber – da ist ja übers Wetter reden noch anspruchsvoller! Ernsthaft, ich rede gern übers Wetter, wenns denn Smalltalk sein muss. Hat jeder was zu sagen, sich drüber aufzuregen, und besonders alte Leute freuen sich einfach über die, ich sag mal, Bestätigung, sich auch mit den „jungen Leuten“ noch unterhalten zu können. Es muss nicht immer weltbewegend sein. Aber sinnvoller als das da oben geht allemal.

Was mich zum eigentlichen Thema dieses Beitrages lenkt: Irgendwie kommt ja doch bei so halbbekannten Leuten immer das gleiche raus. Ein bisschen Jammern, ein bisschen Zuversicht, ein bisschen Wetter. Und wer ist schon so extrovertiert, dass er bei dieser Gewichtung vollends ehrlich ist. Ich erzähl definitiv nicht jedem, mit dem ich mal im Bus rede, dass ich cosplaye und in der Gothic-Szene unterwegs bin, obwohl man es mir nicht ansieht – also eigentlich nichts von den ‚interessanten‘ Sachen. Auf so ein Thema muss das Gespräch schon zufällig kommen. Andererseits wärs natürlich schon toll, solche Sachen vom anderen zu erfahren, auf unerwartete Gemeinsamkeiten zu stoßen und womöglich, tatsächlich, man wagt es kaum zu glauben, ein ECHTES Gespräch führen zu dürfen.


Und damit zur Lösung dieses Problems, mit der einfachen, beiläufigen, standardmäßig vorhandenen aber hier leicht modifizierten Frage:

„Und, was war so das Ungewöhnlichste, was du letzte Woche getan hast?“

Tata tadad dadaaa – und für diesen kleinen Satz so viel Geschreibsel? Ja. Klein und unscheinbar komm dieser Satz daher, aber groß kann seine Wirkung sein. Da muss man schon ein wenig ausholen, um dass klar genug darstellen zu können. ^.^
Soweit auf jeden Fall die Theorie. Das alles hab ich mir heute zusammengesponnen. Heute war allgemein, sobald ich aus der Arbeit raus war, ein sehr guter Tag. In meinen Gedanken war es so schön, wie schon eine Zeit lang nicht mehr. Damit war auch das Wetter schön, auch wenn es immer wieder aprilhaft geschüttet hat. … Aber ich schweife ab – die Theorie werd ich die nächste Zeit in die Praxis umsetzen, und mir bei Gelegenheit auch noch weitere, unscheinbare Fragen in die Richtung ausdenken. Mal sehen, ob einer der nächsten Smalltalks dann zum Bigtalk mutiert…

(ΦωΦ)

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So viel Text…

Die Prinzchen hüpfen wieder!

Froschis und Kröten sind munter geworden und vor allem letztere zieht es in Scharen zu ihren Heimattümpeln. Wie fast jedes Jahr war ich darum gestern mal wieder ein paar von ihnen eskortieren.

(Das Foto wurde übrigends ohne weitere Gefährdung des Froschis oder meiner selbst auf einer asphaltierten Einbuchtung geschossen.)

Wie alles frühlingshafte sind auch die Kröten dieses Jahr früh dran: Sie dröppeln jetzt schon über die Fahrbahnen und werden – wie leider jedes Jahr – fleißig überfahren. Bei mir ganz daheim gibts auch so einen Hauptübergangsort. Warnschilder werden dort zwar aufgestellt, aber die Menge an toten, zermatschten Froschis die sich dunkel auf der Fahrbahn abzeichnen ist leider weiterhin verstörend hoch.

Vor allem die dicken, größeren Weibchen, die oft schon mit mehr als nur einem Männchen bepackt sind, haben ihre liebe Müh, lebendig über den Asphalt zu gelangen. Kein Wunder, dass ich gestern acht Männchen, aber nur einem einzigen Weibchen (auch schon mit zwei Männchen bepackt) über die Straße helfen konnte.
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Darum die kleine Herausforderung von mir an alle: Wenns in Eurer Nähe auch eine befahrene Straße mit hoher Frosch-Frequenz gibt, dann schnappt Euch doch abends mal Taschenlampe und Warnweste und geht auch ein bisschen die Prinzen und ihre Ladies eskortieren.

Es wird Euch mit kleinen, gegurrten Quakern gedankt. (O)..(O)    .°˖✧\(^▽^\)

Gegen Gen-Manipulation, Überwachung und Giftige Felder?

Schon mitbekommen, was grade wieder für Verhandlungen laufen?
EU und USA wollen ein Handelsabkommen, dass unter anderem Monsanto und damit Gentechnich Tür und Tor öffnet, Fracking und nebenbei Acta wieder einführen möchte.

Auch gegen Überwachung, Gen-Manipulation und Giftige Felder?
——→ https://www.campact.de/ttip/appell/teilnehmen/
ttip Petition


(Für mehr Infos: http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-13-95_en.htm und http://www.piratenpartei.de/2013/11/19/freihandelsabkommen-ttip )

Alu in Deos = böse?

Mal wieder eine Kleinigkeit, über die sich jeder Gedanken machen sollte. Nicht angenehm, aber wichtig. Und ich halts kurz ;-)

Mittlerweile hab ich aus verschiedenen Richtungen gehört, dass die in vielen Deos enthaltenen Aluminiumsalze schädlich und sogar mitverantwortlich für ein erhöhtes Brustkrebsrisiko sein sollen. Was da dran ist? Ein wenig hab ich recherchiert:

Dass Aluminiumsalze überhaupt in Deos vorhanden sind, liegt an der antitranspiranten Wirkung – die Poren der Achseln werden ganz oder teilweise durch diese Salze verstopft und so kann weniger Schweiß austreten. (Dadurch werden übrigends auch 72-Stunden-Deos möglich. Warum mehr als 24h überhaupt nötig sein sollten, kann ich aber nicht nachvollziehen. Schließlich ist das Deo schon längst in den täglichen Morgenablauf integriert…) Aber ähnliche Effekte können auch durch andere Substanzen erzielt werden und gegen die geruchsbildenden Bakterien wappnen sowieso alle Deos.

Nun gibt es zum einen Studien, die einen Zusammenhang zwischen aluminiumhaltigen Deos und Brustkrebs sehen; andererseits geben einige seriöse Seiten (z.B. Stiftung Warentest) an, dass bisher noch keine Hinweise auf eine Gefährdung dieser Art nachgewiesen werden konnten. Sehr wiedersprüchlich das Ganze. Beide Ansichten werden auch in der Dokumentation „Die Akte Aluminium“ herausgestellt (u.a. von arte ausgestrahlt), die allerdings noch wesentlich weiterreichende Gebiete des Themas anschneidet. Unter anderem kommt hier aber auch eine Frauenärztin zu Wort, die einen Anstieg von Brustkrebs – im Vergleich vor und nach Einführung von Alu als Inhaltsstoff – in eben dem Bereich der Brust feststellt, der auch bei Benutzung von Deo-Sprays schnell mitgetroffen wird.

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Mit oder ohne Alu? Ich nehm das lilane.

Darum – unklare Faktenlage hin oder her – kann es nicht schaden, auf alu-haltige Deos zu verzichten. Ein kurzer Blick auf die Ingredienzien der Dosen reicht; da steht dann sowas wie „Aluminium Sesquichlorohydrat“ oder einfach „Aluminiumchlorid“. Und darauf verzichten mittlerweile nicht nur Markenprodukte!