Petticoat Tails

Schlicht aber sehr lecker und einfach zu machen: Petticoat Tails sind eine Art Shortbread – dazu habe ich einige Rezepte, aber dieses war das erste, welches ich auch ausprobiert habe. Eigentlich wird der Teig in Dreiecke geschnitten, was besser zum Namen passen würde, aber weil ich unwissend bin war, sind es bei mir einfach Rechtecke und ein paar Randstück-Dreiecke. ;-) Ein Rezept, dass in meine private Zum-immer-wieder-backen-Sammlung eingeht:

DSC_1220_sZutaten
200 g Mehl
50 g Reismehl
1 Pr Salz
160 g weiche Butter
100 g Zucker
Abrieb von 1 Zitrone
Puderzucker

Zubereitung
Mehl und Reismehl mit Salz mischen; Butter mit Zucker und Zitronenabrieb cremig rühren, Mehl nach und nach unterrühren und zu einem glatten Teig verkneten. Zur Kugel formen und in Frischaltenfolie für 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Backofen auf 180° vorheizen, eine Springform mit Backpapier auslegen. Den Teig auf bemehlter Fläche in Formgröße ausrollen, in die Form geben und für 25 Minuten backen. Noch warm in Stücke schneiden und mit viel Puderzucker bestreuen.


Den Puderzucker hab ich beim fotografieren natürlich vergessen. XD Aber egal! Verputzt werden diese Schnitten in jedem Fall. :D

Bärentatzenkuchen mit Muskat- und Walnuss (Karamellisierungshochgefahr!)

Ein genial-leckerer Kuchen der Richtung Rand immer mehr karamellisiert. Unbedingte Ausprobier-Empfehlung! ^.^
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Zutaten
1 Tl/Pck Natron
1/4 l Milch
200 g Mehl
50 g Walnusskerne
50 g gemahlenen Walnuss
2 Tl Backpulver
300 g brauner Zucker
150 g Butter
1 Ei
1/2 Tl Muskatnuss

Zubereitung
Springform fetten und mehlen; Natron in der Milch auflösen; Mehl, Walnussmehl, Backpulver und Zucker mischen. Die Butter würfeln, hinzufügen und alles zu einem Mürbteig verarbeiten. Ofen auf 180° vorheizen. Hälfte des Teiges als Boden in die Form drücken, 2-3 cm hohen Rand formen. Milch mit Ei und Muskatnuss zum restlichen Teig geben, zu einem glatten Teig verarbeiten. Auch diesen in die Springform geben, die Walnusskerne darauf verteilen (evtl. die Hälfte in Mehl wälzen, damit sie weniger versinken). Für 35-45 Minuten auf Backpapier (saftet ein wenig) backen, bis er eine schöne Farbe hat.


Die Bärentatzen-Ofenhandschuhe sind übrigens aus einem kleinen punkig-alternativen Laden im Regensburger Zentrum.

Achja, und Welcome back! ☆~(ゝ。∂)

Frühling in der Suppenschüssel: Lauchsuppe (moment… ist Lauch frühlingshaft?)

Jetzt ist schon so sehr Frühling, dass man an den ollen Winter gar nicht mehr denkt. Der Arme. Zum Abschied hab ich ein Suppenrezept, das ich diese Saison ausprobiert habe, nochmal ausgegraben. Lecker würzig, warm und trotzdem auch irgendwie frühlingsfrisch. Man muss nur genug Zitronensaft mit dazu hauen ;-)

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Zutaten
2 Stangen Lauch
2 1/2 El Butter
2 1/2 El Mehl
600 ml Gemüsebrühe
100 g Sahne
3 Kartoffeln
Salz, Pfeffer, Muskat
frische, gehackte Petersilie

Zubereitung
Lauch waschen, putzen und in Ringe schneiden, 3-4 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren, dann kalt abschrecken und abtropfen lassen. Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Butter im Topf zerlassen, Mehl darin anschwitzen. Nach und nach die Gemüsebrühe zugeben und mit dem Schneebesen verrühren. Sahne dazugießen, mit Gewürzen abschmecken. Die Kartoffeln für 10 Minuten in der Suppe gar ziehen lassen, Lauch zugeben und erwärmen, mit Petersilie bestreuen. Fertig!


Und bald schon gibts wieder vieeele Erdbeeren! Und Rhabarber! Wia I mi gfrei! (Wie ich mich freu!) XD Vor allem, weil ich letztes Jahr gegen Erdbeersaisonende einen soo dermaßen guten Erdbeerkuchen gemacht hab, dass ich echt nich drauf klarkomm. Das Rezept steht schon in den Startlöchern. Macht euch auf was gefasst! :D

Karottenbrot mit Apfelscheiben

DSC_0641_sKarotten auf meinem Balkon wollen verwertet werden! Rezeptsammlung ausgepackt, geblättert, folgendes gefunden: Ein Karottenbrot! Einfach zu machen und wie sich herausstellte sehr lecker. In seiner Konsistenz ist es ein bisschen wie eine Mischung aus Toast und Stollen, aber das hat mich nicht gestört, im Gegenteil: Mit ein bisschen Butter suuuupergut! ^.^

Zutaten
1/2 l lauwarmes Wasser
25 g Hefe
100 g Haferflocken
150 g geraspelte Karotten
500 g Mehl
1 El Salz
1 Apfel

Zubereitung
Die Hefe im Wasser auflösen, mit Haferflocken, Karotten, Mehl und Salz gut verkneten. Den Teig etwa eine Stunde gehen lassen, dann in eine gefettete und bemehlte Kastenform geben und die Oberseite mit nassen Händen glatt streichen, weitere 40 Minuten ruhen lassen – am Besten in einem Blech, da der Teig etwas überlaufen kann. Den Apfel schälen und in dünne Scheiben schneiden, den Teig damit belegen und im auf 225° vorgeheizten Ofen für eine Stunde backen.


Die Süße des Apfels passt außerordentlich gut mit dem Rest zusammen.
Ich habe vorher noch nie Brot gebacken, es ist mir einfach noch nie „reingelaufen“. Mit dem hier hab ich schonmal sehr gute Erfahrungen gemacht. ^.^
Sollte sich jemand wundern, warum die Karotten auf meinem Balkon sind: Nachdem die Rüblis bei mir weder im Kühlschrank noch bei Raumtemperatur länger als drei Tage überdauerten, bevor sie schwarz und schrumpelig und unappetitlich wurden, hab ich mal gegoogelt und dann doch mal den Tipp mit in Sand/Erde einlagern ausprobiert. Seitdem, also seit Winteranfang letzten Jahres, mach ich das immer so. Ein großer Topf Erde (wird bald durch Sand ersetzt, ist leichter die Karotten darin zu versenken), ein bisschen buddeln und schon halten die Rüben nicht mehr zwei Tage, sondern zwei Wochen. Locker.

Weiche Sahnetoffees mit Honig und Vanille

Seeehr sahnig-softe Karamellwürfelchen, die keine Plombenzieher sind.
So soft sind die. :D

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Zutaten:
250 g Sahne
250 g Zucker
30 g Butter
60 g Honig
Vanilleschote
Puderzucker

Außerdem ein Kochthermometer (oder siehe ganz unten)

Zubereitung:
Vanilleschote halbieren und mit allen andern Zutaten (außer dem Puderzucker) in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker löst. Dann das Thermometer in den Topf stellen und den Sirup weiter bis auf 121 °C erhitzen, gelegentlich umrühren. Während der Zucker vor sich hin blubbert eine hitzebeständige Form von ca. 20×15 cm oder kleiner mit Backpapier auslegen. Kaltes Wasser bereitstellen und den Topf nach Erreichen der besagten Temperatur kurz hineinstellen. Vanilleschote entfernen und den Sirup in die Form gießen. Auskühlen lassen (bei kalten Temperaturen draußen, sonst ab in den Kühlschrank, sobald die Masse Zimmertemperatur erreicht hat. Dadurch lässt sich die Karamellplatte später besser schneiden.) Die erkaltete Platte mit Puderzucker bestäuben, stürzen, Backpapier abziehen, nochmals bestäuben und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Würfelchen anschließend auch noch ausgiebig in einer Schüssel mit Puderzucker schwenken, damit bei der Lagerung nichts zusammenklebt.


Ich mag die Würfel gern noch etwas kleiner. 1×2 cm, 1,5×1,5 cm oder so ;-)

Statt dem Kochthermometer kann man sich auch Eiswasser bereitstellen und etwas Sirup per Löffel hineinschütten, herausnehmen und so die abgekühlte Konsistenz testen. Sollte sich zu einer Kugel formen lassen. Allerdings darf der Sirup schon eine Zeit lang köcheln, ich sag mal 10 Minuten Minimum vor dem ersten Versuch.
Diese Variante habe ich aber nicht ausprobiert, sondern mein weihnachtsneues Küchenthermometer damit eingeweiht. ^.^

Chunkey-Monkey: Cupcakes mit Biss // *rawr*

Für 12-14 superleckere, gehaltvoll-bissige Muffins:

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Zutaten
2 Eier
120 g Zucker
135 g weiche Butter
75 ml Milch
150 g Mehl
2 Tl Backpulver
1 Pr Salz
je 1 Tl Zimt und Ingwerpulver
75 g Zartbitterschoki
3 Bananen
100 g Walnüsse (ganz)
200 g Puderzucker
20 g Kakaopulver
200 g Frischkäse

Zubereitung
Eier und Zucker schaumig schlagen, 75 g der Butter schmelzen und mit der Milch unter den Eischaum rühren. Mehl, Backpulver, Salz, Ingwer und Zimt mischen und unterheben. Eine der Bananen mit einer Gabel zerdrücken, die anderen beiden in Scheiben schneiden; Schokolade grob hacken. Schoki und Bananen mit den Walnüssen unter den Teig heben.
Die zu zwei Drittel befüllten Muffinförmchen für 15-20 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 175° backen.
Für das Topping die restliche Butter, Puderzucker und Kakao cremig rühren, dann den Frischkäse daruntershclagen. Auf die abgekülten Cupcakes geben und mit einem Holzspieß o.ä. von außen nach innen ein spiralenförmiges Muster einziehen.
Fertig und nomnom! <3 ^.^

Schnitzelburger? Kürbis-Schnitzelburger! Nur so ^.^

Wenn dir der Sinn grade nach etwas herzhaftem, einfachen und nicht-fleischlichen steht:
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Kürbis schälen, in Scheiben schneiden, gut salzen und pfeffern, dann in Mehl wenden oder komplett panieren und in etwas Öl in der Pfanne ausbraten.
Und dann, wie man das halt so für einen Burger macht, Semmel aufschneiden, mit Salat belegen, Schnitzel drauf, Ketchup/Mayo, mehr Salat, vielleicht Tomate oder Gurke, Deckel druff, mampf. <3