Karottenbrot mit Apfelscheiben

DSC_0641_sKarotten auf meinem Balkon wollen verwertet werden! Rezeptsammlung ausgepackt, geblättert, folgendes gefunden: Ein Karottenbrot! Einfach zu machen und wie sich herausstellte sehr lecker. In seiner Konsistenz ist es ein bisschen wie eine Mischung aus Toast und Stollen, aber das hat mich nicht gestört, im Gegenteil: Mit ein bisschen Butter suuuupergut! ^.^

Zutaten
1/2 l lauwarmes Wasser
25 g Hefe
100 g Haferflocken
150 g geraspelte Karotten
500 g Mehl
1 El Salz
1 Apfel

Zubereitung
Die Hefe im Wasser auflösen, mit Haferflocken, Karotten, Mehl und Salz gut verkneten. Den Teig etwa eine Stunde gehen lassen, dann in eine gefettete und bemehlte Kastenform geben und die Oberseite mit nassen Händen glatt streichen, weitere 40 Minuten ruhen lassen – am Besten in einem Blech, da der Teig etwas überlaufen kann. Den Apfel schälen und in dünne Scheiben schneiden, den Teig damit belegen und im auf 225° vorgeheizten Ofen für eine Stunde backen.


Die Süße des Apfels passt außerordentlich gut mit dem Rest zusammen.
Ich habe vorher noch nie Brot gebacken, es ist mir einfach noch nie „reingelaufen“. Mit dem hier hab ich schonmal sehr gute Erfahrungen gemacht. ^.^
Sollte sich jemand wundern, warum die Karotten auf meinem Balkon sind: Nachdem die Rüblis bei mir weder im Kühlschrank noch bei Raumtemperatur länger als drei Tage überdauerten, bevor sie schwarz und schrumpelig und unappetitlich wurden, hab ich mal gegoogelt und dann doch mal den Tipp mit in Sand/Erde einlagern ausprobiert. Seitdem, also seit Winteranfang letzten Jahres, mach ich das immer so. Ein großer Topf Erde (wird bald durch Sand ersetzt, ist leichter die Karotten darin zu versenken), ein bisschen buddeln und schon halten die Rüben nicht mehr zwei Tage, sondern zwei Wochen. Locker.

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